Kategorie: Allgemein

Noch eins zum Schluss: der Fernsehbeitrag!

Heute hat das SWR Fernsehen den Beitrag über unser Camp gesendet.

Hier ist der Link zur Mediathek:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=0f9ab940-738d-11e6-aaed-0026b975e0ea

Was für eine Woche!

Nun ist sie fast zu Ende, die Genusswoche in der Oase Gayrut,

Was haben wir nicht alles erlebt.

Wir hatten keinen Tropfen Regen bis zum Abschlussabend und sehr angenehme Tages- und Nachtemperaturen.

Heute war das Fernsehen da, wer mag und kann schaue am Montag, 5. September die SWR Landesschau voraussichtlich ab 19.45 (hier gehts zu Mediathek des SWR: http://swrmediathek.de/index.htm).

Die Burkafärberei war überlaufen und wurde zeitweise dem Andrang nicht mehr Herr.

Der Oasenmarkt mit Habibi, Yenadze, Karawanserei, Burkafärberei, Fladenbratstation und den Genüssen des Souk rund um den sanft violett  wehenden Tüllschleier der Scheherazade war DIE Sensation der Oase. Nach dem Abschlussabend wurden innerhalb einer Stunde sieben Kilogramm Stockbrotteig (Danke, Benny und Diego!) über Feuerschale und Schwedenfeuern einfach mal so weggeröstet. Die Soukküche war ratlos angesichts des Ansturms.

Am Tag der Verwandlung zog die halbe Oase mit mehr als 20 feinen Damen (einschließlich einiger Burkaträgerinnen) und in etwa der gleichen Anzahl männlichen Beschützern in kernigem Leder oder knappem Latex durch Radolfzell.

Spannende Themen, Kaffeeklatschereien und Teilnehmerangebote. Gäste, die unglaubliche Kunststücke auf Glasscherben und glühenden Kohlen darboten, und ein Landtagsabgeordneter der FDP,  der sehr offen und interessiert war, den auf dem Nagelbrett dann aber doch der Mut verließ.

Und schließlich verlobten sich auch noch Tigerschn und Bärschn aus Sachsen in einer sehr emotionalen Zeremonie am Ende des Abschlussabends. Champagner für Alle!

Sultan und Haremswächter danken allen für die tolle Woche.

Und während im Habibi nebenan noch ein „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ ertönt, schließt Großwesir Kara Ben Wolle nun diesen Blog: Alles bleibt gut, bis zum nächsten Camp. Wir freuen uns wieder auf euch, und überlegen uns neue, feine Sachen!

Salam.

 

Oase auf Hochglanz poliert

Es ist perfekt angerichtet. Tücher wehen sanft im Wind, munter plätschert das Wasser im Brunnen vor dem Habibi, der Oasentümpel ist randvoll – mit einem kleinen, aber feinen Strand. Der Speiseplan ist fertig, bunte Lichter in der ganzen Oase, eine wunderbare Kulisse, volle Kühlschränke. Und ein heißer Wüstenwind sorgt für sonnige Tage und für laue Abende und Nächte. Trotzdem täte der Oase eine kleine Abkühlung  gut.

In großer Hitze und mit viel Schweiß bei 37° C liebevoll inszeniert durch des Sultans Hofstaat, den hilfreichen, guten Dschinns Hannes, Hase, Moritz und Valentin, sowie ein paar weiteren helfenden Händen, die der Sultan persönlich geladen hat.

Nun lehnen wir uns zurück, ruhen uns noch eine Nacht aus, erwarten freudig deine Ankunft und versprechen dir eine schöne und angenehme Woche.

Nach dem Monsun: Heissa, die Sonne lacht, und es heisst packen.

In weniger als einer Woche ist es soweit. Heiter gestimmt blickt der Sultan auf die Wetterprognosen für die Oasenwoche. Sonne pur, mit noch leichten Unwägbarkeiten.

Nun packe deinen Maulesel oder dein Kamel.

In der Wüste können frischere Abende und Nächte vorkommen. Denke bitte daher auch an wärmende Kleidung, einen Pullover und vielleicht eine Jacke. Bist Du arg verfroren ist eine Zusatzdecke von Vorteil, nicht immer findet sich ein passender Heizstab für die Nacht.

Am Tag, wenn die Sonne den Sand zum Glühen bringt, empfiehlt sich Sonnenschutz in Form von Lotionen mit hohem Lichtschutzfaktor, einem Turban oder einem Sonnenschirm zum Lustwandeln auf des Sultans Promenade.

Hilfreich kann nach dem Monsun für Dich, wenn Du erfahrungsgemäß eine hohe Attraktiviät bei Stechtieren hast, auch ein Anti-Mücken-Balsam sein. Zudem empfiehlt Dir der Sultan, dann ein Quartier auf der höher gelegenen Ebene der Oase ins Auge zu fassen.

Nicht für alles sind Flip-Flops, Sandalen und andere offene Latschen das geeignete Schuhwerk. Ein Paar geschlossene Schuhe bei kurzzeitigen Wetterunbillen oder Karawanenausflügen sind immer von Vorteil.

Es wird in diesem Jahr keinen vom Hofstaat angeleierten Gesangsabend geben. Das soll Dich aber nicht daran hindern, ein Musikinstrument mitzubringen, und gemeinsam mit anderen am Lagerfeuer, im Oasenmarkt oder bei Festivitäten zu musizieren.

Bälle für Volley-oder Fußball, sowie Spiele aller Art sind vorhanden und dürfen gerne genutzt werden. Darüber hinaus kannst Du gerne Dinge mitbringen, die zur gemeinschaftlichen Erbauung dienen können.

Wir bitten Dich, deine Kosmetikartikel nach deiner täglichen Waschung im Haman wieder in dein Quartier zu tragen. Zum Einen erleichtert dies die Putzarbeit im Etablissement, zum Anderen kann es nicht sein, dass das Sortiment von zehn Haremsdamen und -herren die gesamte Ablagefläche über den Waschbecken blockiert. Der Sultan erlaubt es ausdrücklich jedem, der einmal am Tag Platz für seine eigene Badetasche oder Zugang zu einer Steckdose benötigt, behindernden Krempel ins Regal vor die Tür des Hamans zu räumen. Suchet dann, so werdet ihr finden.

Die Tore der Oase öffnen am Montag, 29. August um 16.00 Uhr. Solltest Du früher ankommen, gestattet der Sultan die Deponierung deines Gepäcks auch vor dieser Zeit im Eingangsbereich. Auf den Einlass in die Oase musst allerdings vor den Toren bis zur vierten Stunde nach Nachmittags warten.

Wenn Du auf besondere Medikamente angewiesen bist (z.B. Dir Insulin spritzen musst) dann informiere den Sultan bitte gleich beim Einchecken. So können wir mit möglicherweise irritierten Teilnehmern angemessen umgehen.

Der Sultan und sein Haremswächter nehmen die elterliche Sorgfaltspflicht für Minderjährige wahr. Außerdem haben die beiden das Recht, bei groben Verstößen gegen die Campregeln Sanktionen bis hin zum Campausschluss auszusprechen.

Das leidige Thema Parken: es gibt nur vor der Bahnschranke der Orient-Express-Line Parkmöglichkeiten für dein Kamel. Bei der An-und Abreise kann zum Ausladen bis vor das Tor geritten werden, das Kamel musst Du danach aber sofort vor die Schranke parken. Die Parkplätze vor dem Tor sind ausnahmslos reserviert für den Medicus, den Haremswächter, den Großwesir und das Personal der Palastküche.

Reist Du mit dem Orient-Express (Engen <-> Singen <-> Markelfingen <-> Konstanz/Kreuzlingen) oder dem Überlandbus an, dann plane so, dass Du in der Zeitschiene 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr ankommst. Wir holen Dich gerne mit der Sultanskutsche vom Bahnhof Markelfingen ab, wenn Du uns unter 07533 – 5776 anrufst und Deine Ankunftszeit mitteilst. In Konstanz, Singen und Engen gibt es Möglichkeiten vom Fernbus auf den Orient-Express umsteigen. Da es in Konstanz alleine mindestens drei Fernbushaltestellen gibt mag es sein, dass Du nicht in unmittelbarer Nähe der Bahn ankommst, und vielleicht noch einen Stadtbus (im Verkehrsverbund, dort einen Fahrschein bis Markelfingen kaufen) in Anspruch nehmen musst. Auch in Singen und Engen liegen die Bushaltestellen nicht direkt am Bahnhof. Bitte prüfe deshalb vorher unbedingt Deine Verbindungen.

Navigation zur Oase:

Navi oder Routenplaner: (Am) Schlafbach 8, 78479 Reichenau

mit der w3w-App: täuschen.zelten.hübsch

 

 

Die Türken vor Wien? Die Österreicher vor Gayrut!

In den vergangenen Jahren haben immer mehr Österreicher die Angebote des Dattel-Großhandels der Beduinen (DGB) mit großer Freude angenommen. Sultan und Haremswächter haben daher die Gelegenheit genutzt, Gespräche geführt und die Alpenrepublik eingeladen, eine offizielle Delegation in die Oase zu senden.

Wir freuen uns, dass dieses Angebot genutzt wurde. Der Leiter der Delegation ist allerdings keine eingeborene Gams, sondern wahlösterreichischer Piefke: Peter F. wird die Karawane über den Balkan in die Oase führen, und bei den täglichen Sitzungen des Sultans mit seinem Hofstaat vertreten. Ein herzliches Willkommen!

Der Sultan bedankt sich auch für das Engagament der Gruppe, durch die Vorbereitung in Wien kommt der Besuch des Literaten Gabriel Wolkenfeld zustande. Mehr hier: Gabriel Wolkenfeld liest in der Oase

Schnell zur Oase mit w3w

„what 3 words“ ist eine App und eine Webseite, mit der man mittels dreier Wörter jeden beliebigen Punkt im weiten Orient lokalisieren, und eine Karawanenroute dorthin planen kann.

Die Wörter, die in unsere Oase führen findet ihr oben auf dem Bild. Wichtig ist die Reihenfolge der Wörter, und die Trennpunkte dazwischen.

In unserem Fall also täuschen.zelten.hübsch

Mehr Infos dazu: www.what3words.com

Sattelt das Kamel und auf, auf nach Gayrut!

Gern wird Gayrut als das geheime „Paris des Osten“ bezeichnet. Ein kleiner Hauch von Luxus, glamouröser Flair einer Modemetropole, der Geschmack und Geruch von Exotik und das Knistern von Erotik, all das umweht diese Stadt, hin und wieder gepaart mit einem Schwung heißem Wüstensands.

Sultan Ibrahim Al-Schdaini (ein ehemaliger Westernheld, der nun im Orient seine Berufung gefunden hat) lädt Euch alle ein, ihn inmitten seiner unermesslich großen Ländereien zwischen Istanbul und Oman, Marrakesh und Eschnapur, zu besuchen, und eine Woche in der sehr versteckt gelegenen Oase Gayrut zu verbringen. Die christliche Bibel kennt diesen Ort als Paradies, als Garten Eden.

Es gibt viel zu riechen und zu schmecken, zu sehen und zu hören, zu reden und zu schweigen. Zunächst einmal wird der Sultan eine Bildungskarawane mit Gesprächs-, Informations- und Kreativrunden zu höchst wichtigen Themen und Fragestellungen ausrichten (lassen).

Doch der Spaß bleibt nicht außen vor: ihr begegnet der Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe, besichtigt Kulturwunder, wie das Tatsch Mal, und ihr könnt Euch den Genüssen eines orientalischen Marktes hingeben. Aladin empfängt die Wunderschlampen, und im Süden der Oase liegt das Sündbad der Seefahrer. Nicht unerwähnt sollte dabei bleiben, das der Sultan extra für diese Woche die Wasserstelle der Oasa nachfüllen lässt, so dass sie bis zum Rand Wasser führen wird.

Der Sultan lässt diese Seite in regelmäßigen Abständen mit neuen Verlautbarungen und Informationen aktualisieren.

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