Mitten in der Oase Gayrut lädt der Oasenmarkt zum Verweilen ein.

Rechter Hand fällt der Blick auf die „Bar Habibi“, der ein eigener Beitrag in diesem Märchenbuch gewidmet ist.

Linker Hand finden sich die Marktstände des Souk. Dort werden allerlei Kräuter und Gewürze zum allgemeinen Gebrauch bereit gehalten. Das Angebot an Tee wird reichhaltig sein, und es wird (hoffentlich) auch Möglichkeit geben, einen feinen Mokka zuzubereiten. Frisches Obst und Nüsse laden ein.

Wenn die Sonne untergeht lässt der Sultan kleine Häppchen reichen, dabei geht es mehr um genussreiches Schlemmen in kleiner Portion, wer sich den Magen vollschlagen will sei auf den Backofen der Bar verwiesen. Wie schon in den Vorjahren gibt es im Souk keine festen Preise. Da die Angebote aber nicht über den Teilnehmerbeitrag finanziert werden können bitten wir um eine kleine Spende zur Kostendeckung unter den bekannten Motto „Gib, was es Dir wert ist“.

Im Hintergrund des Souk werkelt die Textilmanufaktur, die sich in diesem Jahr der orientalischen Gestaltung von Hemden, Kaftans, Bettwäsche und vielem mehr verschrieben hat.

Dazwischen residiert Großwesir Kara Ben Wolle in seiner Karawanserei, in der es – Überraschung, Überraschung – auch Wäscheleinen gibt. Darauf sei hingewiesen,  damit man das vermeintliche Fehlen am Ende nicht wieder als Mangel an den Sultan melden muss. Zu des Sultans Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass Wäscheleinen auch in seinen früheren Leben immer vorgehalten wurden. Man hätte einfach mal fragen müssen. In des Großwesirs Bau finden sich auch sein Sekretariat und seine Privatgemächer.

Untergebracht ist dort auch „Yenidze – die Moschee des blauen Dunst“, die während der Nichtraucherzeiten der Bar den Rauchern die Gelegenheit zu Andacht und Einkehr bietet.

Schließlich findet sich zwischen jener Moschee und der Bar Habibi der Brunnen, um den sich gern Verliebte gruppieren. Zum Sündenablass werfe man eine Münze hinein.